Die Ausgangssituation:

Auf Empfehlung wurde ich zu einem Privatgarten am Möhnesee gerufen.

Was sollte gemacht werden?

Der „Rasen“ im Garten sollte zum Teil gegen eine Plattierung ausgetauscht werden. Die beiden Jagdhunde der Eigentümer haben dafür gesorgt, dass man eigentlich gar nicht mehr von einem Rasen sprechen konnte. Zusätzlich haben die großen Bäume durch die Beschattung und im Sommer durch Wasserentzug dazu beigetragen, dass der Rasen nicht wachsen wollte. Der Gedanke einer Plattierung wurde schnell verworfen, da durch das Wurzelwachstum der Bäume die Platten schon bald wackeln würden bzw. nicht mehr ebenflächig lägen.

Von meinem Vorschlag, die Fläche mit Kunstrasen zu belegen, waren die Kunden schnell begeistert, nachdem Sie in meinem Laden Muster des kaum von echtem Rasen zu unterscheidenden Kunstrasens sahen. Hier arbeite ich bereits viele Jahre mit der Firma TigerTurf aus Holland zusammen.

Im Übergangsbereich von der Kunstrasenfläche zur restlichen Rasenfläche wurde von uns ein Bachlauf aus Naturstein angelegt.

Das Bachbett wurde mit verschiedenen Natursteinen gepflastert und mündet in einem Becken, dass wir im Erdreich eingelassen und mit Dekoschotter abgedeckt haben.

Als Quelle haben wir einen schönen Naturstein ausgesucht.

Von der Fläche für den Kunstrasen wurden mit einem Minibagger insgesamt ca. 5 cm für den Neuaufbau abgezogen.

Auf der Fläche wurde anschließend Sand verteilt, planiert und mit einer Rüttelplatte verdichtet. Anschließend haben wir auf der Fläche zunächst Drainage- Fallschutzplatten und anschließend den Kunstrasen verlegt.

Die Randbereiche wurden vorsichtig zugeschnitten und mit Spezialklammern befestigt, Übergänge verklebt.

Zum Schluss wurde noch zur Beschwerung der Matten ein Quarzsand aufgetragen und eingefegt.

Das Ergebnis

Das fertige Projekt kann sich sehen lassen!

Links der Kunstrasen, rechts der echte Rasen

Von „echt“ kaum zu unterscheiden…