Die Ausgangssituation:

In Schwerte durften wir eine gut 36 m² große Holzterrasse bauen, die die Gartenoptik um ein Vielfaches aufwertet!
Unsere Kunden haben Ende letzten Jahres ein Haus aus den 70er Jahren gekauft. Die Terrasse wurde seit dem nicht häufig genutzt und bestand hauptsächlich aus defekten Steinplatten und alten, teergetränkten Eisenbahnbohlen.

Was sollte gemacht werden?

Unsere Kunden entschieden sich dafür, über die gesamte Fläche eine Holzterrasse bauen zu lassen. Die besondere Herausforderung bestand darin, den Höhenunterschied zu berücksichtigen und eine ebene Fläche zu schaffen. Dafür mussten in einem ersten Schritt die Bohlen beseitigt werden und die zuvor ausgeschachteten Flächen mit Füllmasse stabilisiert werden.

Nachdem das entsprechende Gefälle für die Terrasse ausgemessen war, konnte die gesamte Fläche mit Drainagebeton versehen werden, der dann ca. eine Woche komplett durchtrocknen musste. Der Vorteil eines solchen Betons liegt darin, dass Regenwasser darin versickert und nach unten hin abläuft, so dass sich keine Wassermengen stauen und Feuchtigkeit ins Holz ziehen kann.

Als nächstes kam die Unterkonstruktion. Dabei wurde die gleiche Holzart gewählt, die auch später fĂĽr die eigentlichen Dielen verwendet wurde: Siebirische Lärche – ein Holz, das auf Grund des langsamen Wachstums der Bäume äuĂźerst robust ist und ein optimales Material fĂĽr AuĂźenanlagen darstellt. Die Unterkonstruktion wurde direkt mit der Betonschicht verschraubt.

Die fertige Unterkonstruktion bietet die Grundlage für die Terrassendielen, die dem bereits vorgegebenen Steinlauf zur Rasenfläche hin angepasst wurde.

Das Ergebnis

Die Dielen wurden so zurecht geschnitten, dass sie über die gesamte Fläche hinweg durchlaufend waren und somit keine Kanten in der Mitte der Terrasse aufzufinden sind. Zur Garage hin wurde noch eine Treppenkonstruktion gebaut. Das Gesamtergebnis lässt sich durchaus sehen!